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Zum Ende der Seite springen Bremsen, Fliegen usw.
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Lya   Zeige Lya auf Karte
Jungspund

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Dabei seit: 30.05.2006
Beiträge: 243

Bremsen, Fliegen usw. Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

hallo....

haben wir dieses jahr eine bremsenplage?

mir kommt es dieses jahr besonders schlimm vor. am freitag abend bin ich beim reiten 4x gestochen worden, von dem armen pferdchen ganz zu schweigen ... die süße war irgendwann total verzweifelt und hat nur noch getreten und gezappelt. armes pferdi.

habe sogar schon von 2 menschen gehört, die letzte woche nach bremsenstichen im krankenhaus gelandet sind.
19.07.2006 09:26 Lya ist offline E-Mail an Lya senden Beiträge von Lya suchen Nehmen Sie Lya in Ihre Freundesliste auf
Chris   Zeige Chris auf Karte
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Dabei seit: 05.04.2006
Beiträge: 182

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also das kann ich bestätigen. Wir haben unsere Reitstunden in die Halle verlegt, weil Ausritte gar nicht mehr möglich sind.
Und auch so werd ich bei Spaziergängen fast aufgefressen von den Viechern. Hat jmd. ne Ahnung, wie lange die sich "halten"? Oder gibt es erfahrungsgemäß Ereignisse, die die Bremsenpopulation reduziert? (Unsere Reitlehrerin sagte was davon, die Ernte abzuwarten)

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Schöne Grüße,
Chris mit Elvis  chinchilla   und Sam  chinchilla  
19.07.2006 09:31 Chris ist offline E-Mail an Chris senden Homepage von Chris Beiträge von Chris suchen Nehmen Sie Chris in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Chris in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Chris anzeigen
Pitty
Flügge


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Beiträge: 378

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ja, das mit der Ernte stimmt.... sobald die Felder abgemäht sind, verschwinden eigentlich auch die Bremsen...

Hab mein (Pflege-)Pferd früher immer mit Essigwasser eingerieben, wenn ich ausreiten war. Hält aber auch nur bedingt, sobald sie anfangen zu schwitzen sind die Bremsen wieder da :-((

LG
Pitty

__________________
solange Menschen denken, daß Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, daß Menschen nicht denken!
17.08.2006 01:14 Pitty ist offline E-Mail an Pitty senden Homepage von Pitty Beiträge von Pitty suchen Nehmen Sie Pitty in Ihre Freundesliste auf
Lya   Zeige Lya auf Karte
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Beiträge: 243

Themenstarter Thema begonnen von Lya
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Guten Tag.

Dieses Jahr ist es bei uns wieder genauso schlimm, wie sieht´s bei Euch aus?

Früher hatte man beim Ausreiten mal 1-2 Bremsen am Pferd, dann wieder eine zeitlang nix.

Also ich kann mich zumindest nicht daran erinnern, dass das schonmal so extrem war wie in diesem und im letzen Jahr.
In den letzten Tagen waren wir bereits beim Putzen und Satteln auf der Sommerkoppel mehr damit beschäftigt, Bremsen zu erschlagen, als sonstwas. Hufschuhe anziehen usw. wird dann zur Geduldsprobe, weil die Pferde ständig treten und zappeln vor lauter Verzweiflung. Unterwegs ist es an manchen Stellen dann so, dass Pferd und Reiter regelrecht von Bremsengeschwadern angefallen werden.
Die armen Tiere werden dann unberechenbar, springen plötzlich unvermittelt auf die Straße oder zappeln wie wild, obwohl sie sonst verkehrssicher und zuverlässig sind.
Bääh, wann wird geerntet?

Weiß jemand ein Bremsenmittel, das wirkt (außer Wellcare)?

Viele Grüße
20.06.2007 07:45 Lya ist offline E-Mail an Lya senden Beiträge von Lya suchen Nehmen Sie Lya in Ihre Freundesliste auf
kichwa   Zeige kichwa auf Karte
Administrator


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Dabei seit: 19.02.2006
Beiträge: 3.937

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Was kann man gegen diese Bremsen eigentlich tun? Ich habe Halfter mit Lederfransen gesehen. Was gibt es noch?

__________________
Viele Grüße,
Christina


28.12.2008 12:24 kichwa ist offline E-Mail an kichwa senden Homepage von kichwa Beiträge von kichwa suchen Nehmen Sie kichwa in Ihre Freundesliste auf
Murx Pickwick
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Dabei seit: 25.05.2007
Beiträge: 229

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Knoblauchwasser ... wirkt relativ gut. Allerdings stinken die Pferde, wenn sie schwitzen, dann auch bestialisch. Irgendwann ist jedoch auch mit dem Knoblauchduft zuende, er verdunstet nach und nach mit dem Schweiß der Pferde.

Bauern hatten ihren Gäulen im vorigen Jahrhundert teilweise Zwiebelwasser oder Knoblauchwasser zu saufen gegeben - so hatten die Gäule die bremsenabschreckende Wirkung des Knoblauchs nicht verloren.
Inwieweit das noch möglich ist mit Pferden, die Kraftfutter und Mineralstoffzusätze bekommen, weiß ich nicht, ich könnte mir gut vorstellen, daß hier etwas ähnliches passiert, wie mit Kaninchen, welche durch Kraftfutter und Mineralstoffzusätze empfindlicher werden und sogar etliche natürliche Nahrungspflanzen nicht mehr richtig vertragen ...

Ein weiteres Mittel wären Moose, die erst getrocknet, dann gerieben werden und so entweder ins Fell gestäubt werden oder aber mit Wasser verdünnt aufgetragen werden. Moose halten zwar die Bremsen nicht ab, enthalten jedoch ein ganzes Potpourri an Substanzen, welche den Bremsen richtiggehend zu schaffen machen und sie unfruchtbar machen.
Da ich mangels eigener Pferde das nie selbst ausprobiert hab, nehme ich an, daß Moose nur langfristig wirken, also eine Vorbeugung fürs nächste Jahr sozusagen.

Weiterhin hilft es, Schwalben und Mauersegler anzusiedeln. Sie finden nur noch wenige Nistplätze und haben deshalb sehr abgenommen. Greift man ihnen da ein wenig unter die Flügel und bietet Lehmschlamm oder Bretter, auf denen sie ihre Nester bauen können, an, nehmen sie dieses dankbar an und vermehren sich wieder - und fressen ganz nebenbei auch die Bremsen.
28.12.2008 21:07 Murx Pickwick ist offline E-Mail an Murx Pickwick senden Beiträge von Murx Pickwick suchen Nehmen Sie Murx Pickwick in Ihre Freundesliste auf
Lya   Zeige Lya auf Karte
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Themenstarter Thema begonnen von Lya
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Hallo.

Diese Halfter mit Lederfransen helfen gegen die Unmengen von Fliegen, die sich an/in die Augen setzen (die dadurch gereizt werden). Wir haben da Halfter mit Netz über den Augen - die eine Stute musste teilweise auch eine Fressbremse tragen und sah mit Beidem dann ziemlich vermummt aus. Auslach Aber gegen Bremsen helfen die nix.

Im Stall geht´s noch. Da sind tatsächlich Schwalben, und es ist schattig.
Aber auf der Sommerkoppel am Waldrand sieht´s da schon anders aus. Solange sie beisammen stehen und sich gegenseitig die Viecher vom Leib halten, ertragen sie es recht gut. Aber wenn man sie trennt, um auf einem zu reiten …

Die Pferde zeigen einem im Umgang deutlich durch anstupsen und endgegenstrecken des Körperteils, auf dem das Viech gerade sitzt: Los, mach das platt!
Viele der Produkte, die ich ausprobiert hab, helfen vorübergehend. Z.B. Zedan- oder Nieminsektenschutz so lange, bis man geputzt, gesattelt und losgeritten ist. Aber spätestens wenn die Pferde anfangen zu schwitzen, ist die Wirkung vorbei. Brems Frei wirkt etwas länger, es stinkt fürchterlich, wie frisch geteert. Knoblauch geht ganz gut, manche Pferde fressen ihn nicht so gern. Gibt´s auch als Pellets. Einige benutzen Wellcare oder Butox (zweites ist, soweit ich weiß, aber nicht für Pferde zugelassen) – diese sollen gut wirken, kämen mir persönlich aber nicht ans Pferd.

Gemein ist es, wenn man unterwegs in manchen Waldstücken regelrecht angefallen wird: die hocken dann auf der Kruppe, im Gesicht, am Hals, zwischen den Hinterbeinen, unterm Bauch – überall gleichzeitig - und machen die Pferde wahnsinnig. Die Stiche tun auch wirklich weh.

Im letzten Jahr hat sich ein abgezwickter, verästelter Zweig mit Blättern dran bewehrt. Ständig damit wedelnd kann man die verscheuchen, hat sich trotzdem eine irgendwo festgesetzt, auch an Stellen, wo man vom Sattel aus nicht hinsieht, erreicht man sie damit oft trotzdem und kann sie abstreifen. Die Pferde mussten den Sinn allerdings erstmal verstehen, anfangs wurden sie dadurch nervös. Besonders, weil sie keine Gerten & Co kennen, sind sie anfangs auch mal gehüpft. Mit der Zeit waren sie aber dankbar und haben sich sogar um den Kopf wedeln lassen.

LG
07.01.2009 08:50 Lya ist offline E-Mail an Lya senden Beiträge von Lya suchen Nehmen Sie Lya in Ihre Freundesliste auf
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