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Aiderbichl |
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AHO Redaktion Kleintiere & Pferde
31. März 2008
Gut Aiderbichl: Gaukelt Tierschützer Michael Aufhauser Tierliebe nur vor?
Hamburg (aho) – Eigentlich ist Gut Aiderbichl in Henndorf bei Salzburg ein beschaulicher und idyllischer Ort an dem Tiere geschützt werden, doch der Schein könnte trügen. Der selbsternannte Tierdiplomat und Betreiber des Hofes, Michael Aufhauser, gerät in Kritik: Angeblich bereichere er sich am Leid der Tiere und nehme mit dem Hof nur eine Geldquelle aus. Das ist jetzt einem Bericht der FREIZEITWOCHE (15/2008) zu entnehmen.
Jahrelang gibt der 55-Jährige eine Erbschaft seines reichen Vaters als Grundlage für sein Millionenprojekt Gut Aiderbichl an. Seine Mutter stellt diese Aussage jetzt jedoch als falsch dar. Vielmehr sei ihr Sohn mit einer sehr reichen adeligen Italienerin verheiratet gewesen, die bald nach der Hochzeit verstorben sei, berichtet das Boulevardblatt.
Auch aus den Reihen der Politik kommen böse Vorwürfe gegen Michael Aufhauser. Der ursprünglich als landwirtschaftlicher Betrieb genehmigte Hof diene nur dem schnellen Geld durch Einnahmen aus Touristenbewirtung. Die Eintrittskosten liegen bei neun Euro für Erwachsene, eine Vereinsmitgliedschaft kostet zehn Euro im Monat und mit Tierpatenschaften nimmt Aufhauser noch mal bis zu 500 Euro im Jahr ein. Zahlreiche Prominente geben Ihr Geld und zeigen sich zusammen mit Michael Aufhauser in der Öffentlichkeit. Treibt der Tierschützer etwa ein falsches Spiel mit den Leuten? Sogar von Heuchelei ist die Rede. Helmut F. Kaplan, Salzburger Tierrechtler: “Wie kann er voller Stolz Tiere vor dem Schlachthof retten, dann aber Fleischgerichte auf der Speisekarte von Gut Aiderbichl anbieten?” Aufhauser betreibt ein Restaurant mit 250 Sitzplätzen.
Auch die Anwohner beschweren sich über den Rummel und die vielen Gäste, die per Bus und PKW anreisen. Der Advent- und Weihnachtsmarkt im vergangenen Dezember habe das Fass zum Überlaufen gebracht, sagte der Henndorfer Bürgermeister Rupert Eder dem ORF. An diesen Wochenenden hatten Tausende Besucher Gut Aiderbichl gestürmt. Viele waren mit Bussen angereist. Nachdem auf Gut Aiderbichl jedoch nicht ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen, haben die Busse die Fahrgäste aussteigen lassen und sind dann wieder nach Henndorf hinuntergefahren. Jeder Bus habe es auf zwei Leerfahrten gebracht, ergänzt Bürgermeister Eder. Anrainer und die Mitglieder des Golfclubs Gut Altenthann hatten daraufhin lautstark protestiert. Um zu Ostern solche Zustände zu vermeiden, hatte man sich darauf verständigt, die Zahl der Besucher zu beschränken, so der ORF.
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(c) Copyright Dr. M. Stein, Am Kiebitzberg 10, 27404 Gyhum
WWW: http://www.animal-health-online.de
__________________ Viele Grüße,
Christina

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01.04.2008 10:36 |
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Worum geht es da-um die Tiere oder um Essen und Trinken?
LG, Roos
__________________ „Nicht Gewalt, sondern das klug eingesetzte Einfühlungsvermögen des Menschen erzieht den Hund.“
© Gudrun Feltmann-v. Schroeder
hehe, dicke bussies von all meinen viechern!
Und natürlich auch eins von mir
eure Roos
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01.04.2008 19:52 |
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Tja, ich habe mir dieses Jahr auch Gut Aiderbichl angeschaut und ich bin sehr gespalten. Positiv finde ich, dass Michael Aufhauser wirklich Aufklärungsarbeit über die Ausbeutung und Quälereien von Tieren beschreibt und dass er damit etliche Promis mit einbezieht, kann ich nachvollziehen. Von Aiderbichl selber war ich allerdings gar nicht begeistert. Erstmal hat mich schon gestört, dass sie dort auch Fleischgerichte verkaufen. Außerdem sind die Tiere meiner Meinung nach nicht artgerecht gehalten, sie sind in Boxen und haben nur einige Stunden täglich Weidegang. Ich war ja letztes Jahr in Polen und habe mir die Tierhaltung von Pro Animale angeschaut. Dort leben die Pferde in Herden auf riesigen Weiden mit Offenstallhaltung. Diese Ställe sind so konstruiert, dass sie wirklich optimalen Schutz bieten. Die Pferde werden sehr liebevoll betreut, die alten und kranken leben in einer Extragruppe, aber eben auch im Herdenverband. Davon können die Tiere auf Gut Aiderbichl nur träumen.
Stressig finde ich auch für diese Tiere, das jeden Tag Besucher kommen können, die Tiere haben ja nie Ruhe. Ehrlich, da unterstütze ich Pro Animale sehr viel lieber, die sind für mich viel kompetenter im Umgang mit wirklich artgerechter Tierhaltung. Da können sich andere Organisationen eine Menge abschauen. Das habe ich auch an Gut Aiderbichl geschrieben und die Antwort bekommen, das es bei ihnen nicht geht mit dieser Haltung, weil die Pferde dafür zu geschädigt sind. Für mich ist das nicht einsichtig, die Pferde von Pro Animale weden von den schlimmsten Tiermärkten freigekauft und sind oft sehr krank. Trotzdem dürfen sie sehr viel freier leben und werden dennoch optimal tierärztlich versorgt.Also, wenn jemand den Tierschutz unterstützen will, dann lieber für Pro Animale.
__________________ Liebe Grüße Barbara --- Animals Angels, sie helfen da, wo sehr viele wegsehen,- auf dem Weg ins Schlachthaus.--- Pro Animale, sie geben gequälten und mißhandelten Tieren Geborgenheit und kaufen gequälte und sterbende Schlachttiere frei.
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14.07.2008 21:11 |
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ich war leider noch nie auf Gut Aiderbichl und kann die Tierhaltung dort nicht beurteilen. Allerdings lese ich gerade ein Buch, das "Rettet die Tiere" heißt und von Michael Aufhauser geschrieben wurde. man kann vielleicht über die Tierhaltungsverhältnisse auf Gut Aiderbichl diskutieren, aber in seinem Buch macht mir Herr Aufhauser schon den Eindruck, als verstehe er was von Tierhaltung. In dem Buch zeigt er die erschreckend wahren quälerein, die Menschen Tieren antun!
__________________ Plüschige Grüße
von Pusteblume und Plüschkugel!!^^
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15.11.2008 18:59 |
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Warum stört dich, dass sie Fleischgerichte verkaufen??
Es kommt meiner meinung nach immer darauf an, woher das Fleisch kommt, das man isst, und nicht ob man welches isst.
Vielleicht unterstützt das Gut ja artgerechte Tierhaltung und die die so stressarm wie möglich praktizierte Schlachtung!
So gibt es irgendwo in Deutschland so eine Schweinezucht, die auf diese stressarme Schlachtung schwören.
Klar, ob es für das Image eines Tierschutzhofes nun von Vorteil ist, dass sie Fleischgerichte anbieten, ist fraglich. Aber ich finde es generell falsch, Tierschutz immer gleich mit vegetarischer Ernährung gleich zu setzen!
lg
__________________ „Nicht Gewalt, sondern das klug eingesetzte Einfühlungsvermögen des Menschen erzieht den Hund.“
© Gudrun Feltmann-v. Schroeder
hehe, dicke bussies von all meinen viechern!
Und natürlich auch eins von mir
eure Roos
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28.11.2008 10:55 |
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