|
 |
Blutiger Schlachttisch, Hundekopf: Verdacht auf Hundeschlachtungen in Tschechien |
|
|
| Blutiger Schlachttisch, Hundekopf: Verdacht auf Hundeschlachtungen in Tschechien |
 |
| Zitat: |
Prag / Cheb (aho) – Die Tschechischen Behörden gehen im westböhmischen Cheb dem Verdacht nach, dass ortsansässige vietnamesische Händler Hunde geschlachtet und an Asia-Restaurants verkauft haben. Hintergrund dieser Befürchtungen sind Hundekadaver, die unlängst in einem verfallenen Gutshof bei Cheb gefunden worden waren. Polizisten und Veterinäre hatten dort einen blutigen Schlachttisch sichergestellt, ebenso Gefriertruhen, in denen sich säckeweise gefrorenes Fleisch und Innereien befanden. Unter den unappetitlichen Fundstücken befand sich auch ein Kopf, der einem Hund zugeordnet werden konnte, der erst kurz zuvor vom Tierheim in Cheb an eine Frau abgegeben wurde. Die Leiterin des Cheber Tierheims hatte die Polizei auf den Vorgang aufmerksam gemacht.
Wie Tschechische Medien berichten, legt das tschechische Gesetz nicht genau fest, ob Hundfleisch zum Verzehr geeignet ist und ob es angeboten werden darf. Nach dem Tierschutzgesetz dürfen zum Verzehr ausschließlich Nutztiere verwendet werden. Welche das sind, nennt das Tierschutzgesetz zwar, allerdings mit dem Zusatz “insbesondere”.
(c) Copyright Dr. M. Stein, Am Kiebitzberg 10, 27404 Gyhum
WWW: http://www.animal-health-online.de
E-Mail: manfred.stein@t-online.de
|
__________________ Viele Grüße,
Christina

|
|
29.07.2008 17:10 |
|
|
|
|
Und wieder etwas, was zwar für uns sehr befremdlich wirkt, aber im Endeffekt esse ich auch kleine Schmusetiere, in meinem Fall Kaninchen - und schlachte sie auch noch!
Wo liegt der Unterschied zwischen einer Kuh, einem Schwein, einem Kaninchen und einem Hund?
Was muß das für Inder für einen Eindruck machen, die bei ihnen heiligen Kühe als Rindersteaks in der Tiefkühltruhe großer Lebensmitteldiscounter wiederzufinden?
Viel wichtiger wäre doch, herauszufinden, woher die Hunde stammen, wie das Herausfinden, ob Hunde gegessen werden dürfen oder nicht ...
|
|
29.07.2008 18:11 |
|
|
|
|
Huhu,
ja diesen Gedankengang hatte ich auch schon oft.....
__________________ Viele Grüße,
Christina

|
|
29.07.2008 18:13 |
|
|
miuisi
Meerschweinchen u. Vögel und Liesl für Alles
[meine Galerie]
Dabei seit: 15.03.2006
Beiträge: 1.508
 |
|
also wenn ich zum chinesen gehe und was esse möchte ich kein hundefleisch auf meinem teller haben. Ich kann mir auch kaum vorstellen das es bei den asiarestaurants auf der Karte steht, sondern untergeschoben wird.
__________________ Liebe Grüße
Alexandra
7 Meerschweinchen, 3 Kanarienvögel, 4 Katzen, bald 1 Hund, 14 Fische, 140 Bienenvölker
|
|
25.08.2008 21:18 |
|
|
|
|
Nunja ... Veganer wollen ja auch keine toten Tiere oder irgendwelche Produkte von Tieren auf ihrem Teller haben - trotzdem stehen Speisen mit toten Tieren und deren Produkten auf der Speisekarte der meisten Restaurants.
Das ist ja das Schöne, wenn man essen geht, wird man nicht gezwungen, das zu essen, was einen anwidert ... man findet höchstens im ausgesuchten Restaurant nix, was einem schmecken würde und was man gerne essen würde ...
|
|
25.08.2008 23:39 |
|
|
|
|
| Zitat: |
Original von miuisi
also wenn ich zum chinesen gehe und was esse möchte ich kein hundefleisch auf meinem teller haben. Ich kann mir auch kaum vorstellen das es bei den asiarestaurants auf der Karte steht, sondern untergeschoben wird. |
Wie meinst du das denn nu? Meinst du untergeschoben im Sinne von reingemogelt oder heimlich angeboten?
Also untergemischt wirst du das wohl kaum bekommen... dafür ist die Beschaffung wohl zu teuer/risikoreich.
Und was das heimlcih angeboten angeht.... wer Hunde essen will soll das doch tun, wie schon gesagt wurde, wichtig ist nur, wo sie herkommen... Wenn sie von der Straße kommen hatten sie auf jeden Fall vor dem Schlachter ein besseres Leben als Rind oder Schwein, was auf der Speisekarte steht.... (und von den meisten von uns gegessen wird)
*mal so provokant hier reinwerf* ;)
|
|
26.08.2008 11:42 |
|
|
|
|
ich kann mir auch vorstellen, dass das in klassisch-chinesischen Restaurants angeboten wird,... "inofiziell" (wobei,... ist es verboten? gesetzlich? ich kenn mich da zu wenig aus,... ) ...
ich war mal in SAn Francisco, die haben einen sehr hohen Chinesen-Anteil und eine ganz ordentlich-große China-Town... und da findet man auch Dinge in den Geschäften in MASSEN, die nachweislich artgeschützt sind... kistenweise Seepferdchen und derlei,... ich will gar nicht wissen, was da alles zu kaufen war, was ich nicht erkannt habe... und da findet man auch auf den Speisekarten die typischen "echten" chinesischen Gerichte,... das harmloseste, an das ich mich erinner war "Frog in the pott",...
nina
__________________ Hoppe, Hoppe, Reiter ...und kein Engel steigt herab... mein Herz schlägt nicht mehr weiter ...
|
|
26.08.2008 19:31 |
|
|
|
|
Ich muß mich gerade ein klein wenig zusammenreißen...
weil wieder Vermutungen angestellt werden.
Es gibt leider vielfältige, sehr unschöne Berichte über den Umgang mit Tieren im Aus- und Inland. Vieles ist sicher für uns sehr ungewohnt, aber im dortigen Land wahrscheinlich legal. Einiges natürlich genauso illegal, grausam, gemein, gegen den Artenschutz etc.
Ich finds nur immer recht unschön, wenn solche Weitererzählungen Formen annehmen, die ungefähr so aussehen: Volk XY macht dies und das (was ich jetzt hier niemandem unterstellen möchte, ich geh darauf ein, weil ichs schon zu oft gelesen habe, daß die CHinesen ja alle Hundefresser sind....)
Deshalb ganz kurz ein Kommentar zu einigen CHinesen:
SIcher ist der Gedanke des Tierschutzes in CHina kein verbreiteter. Das ist hoffentlich was, was in Zukunft besser wird. Die Zustände, die dort laut Aussagen von chinesischen Bekannten auf den Märkten mit lebenden Tieren herrschen, möchte ich gar nicht sehen.
Vielleicht sollte man aber auch bedenken, daß bis vor etwa 30 Jahren dort die Folgen der Kulturrevolution Unmengen von Menschen verhungern ließ. Da hat man einfach ALLES gegegessen und aus allem haben sich Gerichte entwickelt. Genauso wie vorher natürlich auch schon. Vergeßt nicht, daß China, abgesehen von einigen städtischen Hochburgen, immer noch ein unterentwickeltes, armes Land ist.
Dann konkret zu dem Essen von Hunden.
Ich habe eine gute Freundin befragt, die ein Jahr in CHina gelebt hat und auch durchs Land gereist ist. SIe erzählt, daß Gerichte mit Hundefleisch typischerweise in koreanischen Restaurants für Koreaner angeboten werden. DIe CHinesen als Gesamtheit haben da offensichtlich nicht viel für übrig und halten es teilweise für eklig. (Wie gesagt, es kommt auch für mich auf die Haltung eines Tieres an, ob der Verzehr abzulehnen ist oder nicht.)
Meine eigenen Erfahrungen mit chinesischen Bekannten sehen ähnlich aus. Von denen hatte niemand je Hund gegessen oder hatte die Absicht. Und glaubt mir, niemand hätte damit hinterm Berg gehalten, wäre es so gewesen.
Da wurden eher andere, für uns ungewöhnliche DInge gegessen, z.b. Hühnerfüße oder Schweineohren. Für mich ist das eine recht ehrliche REsteverwertung. Wie gesagt, wegwerfen geht bei vielen aus Armut nicht, und für mich ist die Lösung besser, als die Füße unseren herbivoren Nutztieren ins Futter zu mahlen, wie es hierzulande passiert ist.
Und um ehrlich zu sein, wenn man sich nicht gerade vor AUgen hält, was man da ißt, schmeckts je nach Zubereitung auch ganz normal.
Wenn also jemand glaubt, man bekäme beim Chinesen um die Ecke unbemerkt Hund oder Katze oder Ratte serviert.... der wirds wahrscheinlich jetzt immer noch glauben und dem kann ich auch nicht helfen. WIe Gray schon anmerkte, sicher ist die Beschaffung von Huhn, Schwein etc sehr viel einfacher und damit billiger.
|
|
01.09.2008 18:57 |
|
|
|
|
unbemerkt ganz sicher nicht... Hund wird (soweit ich informiert bin) sehr wohl und gerne von Chinesen gegessen... das ist ein riesiges Volk, da gibt es mit Sicherheit territoriale Unterschiede,...
im Grunde werden es für sie Nutztiere sein wie für uns Kühe und Schweine,...
viele Deutsche tragen Stiefel und Mäntel mit Pelzkragen, die in China gefertigt worden sind und von Katze und Hund stammen....
wer guckt schon groß nach, was das eigentlich ist, was man da trägt.. Waschbär ist "okay"... bei Hund und Katze schreien auf einmal alle und sind bestürzt,...
das Problem ist weniger das essen dieser Tiere (ich mache da zwischen Hund und Kuh keinen Unterschied,...),... das Problem ist, wie die Tiere vorher leben mussten und wie sie sterben mussten...
nina
__________________ Hoppe, Hoppe, Reiter ...und kein Engel steigt herab... mein Herz schlägt nicht mehr weiter ...
|
|
01.09.2008 23:33 |
|
|
|
|
| Zitat: |
das Problem ist weniger das essen dieser Tiere (ich mache da zwischen Hund und Kuh keinen Unterschied,...),... das Problem ist, wie die Tiere vorher leben mussten und wie sie sterben mussten...
|
Und genau das Problem hat man bei jeder Tierart, die industriell verwertet wird oder für kulinarische Hochgenüsse vorbereitet wird (siehe auch Massentierhaltung und gestopfte Gänse ... )
|
|
02.09.2008 01:19 |
|
|
|
|
| Zitat: |
| Und genau das Problem hat man bei jeder Tierart, die industriell verwertet wird |
und genau deswegen esse ich kein Fleisch, Ei udn Produkte, die diese Stoffen enthalten, solange sie aus der industriellen Massentierhaltung stammen,... ;)
einzig Probleme bereitet mir derzeit Käse,... der Lab enthält, weil da oft nicht ausgezeichnet ist, ob es sich um tierisches Lab handelt,.... es NERVT, da ständig die Firmen anschreiben zu müssen...
Milch ist an sich schwierig,... ich kaufe da auch viel Bio,.... aber wenn Milch verarbeitet worden ist, oft nicht,... schlicht aus finanziellen Gründen....
ich habe kein Problem mit der Milchviehhaltung, Problem sind die männlichen Kälber,... ich arbeite aber derzeit an einer Lösung ;)
__________________ Hoppe, Hoppe, Reiter ...und kein Engel steigt herab... mein Herz schlägt nicht mehr weiter ...
|
|
02.09.2008 14:25 |
|
|
|
|
Für mich ist es allein schon ein Problem, daß selbst in Biohaltung den Kühen die Kälber kurz nach der Geburt weggenommen werden - das ist nicht nötig, in der Schweiz gibt es Landwirte, welche die Kälber bei den Kühen lassen.
Weiterhin ist es für mich ein arges Problem, daß Milchrinder so gefüttert werden, daß sie dabei krank werden müssen - ob nun Weizen, Soja, Mais, Tiermehl, Fischmehl oder Silage - das gehört einfach nicht in einen Magen eines Grasfressers - und Rinder, auch Milchrinder, sind Grasfresser.
Ich kenne nur einen einzigen Biolandwirt, der seine Rinder tatsächlich mit Gras und Heu füttert - und das ist kein Milchviehhalter mehr. Selbst Biolandwirte mit Milchrinderhaltung füttern Silage, oft auch noch zusätzlich Getreide ...
Noch ein Problem ist es für mich, daß Milchrinder nur selten auf der Weide stehen - selbst Biomilchrinder stehen oftmals die Hälfte des Jahres im Stall - und nicht nur nachts, sondern eben auch tagsüber.
Mein Problem ist nun an der Sache, ich mag nun auch nicht auf Milchprodukte verzichten ... also gibts halt Biomilchprodukte, die Kühe stehen wenigstens noch ab und an auf der Weide, bei der konventionellen Haltung dagegen nicht. Wär ich wirklich konsequent, dürften nur Schaf- und Ziegenmilchprodukte hier ins Haus ...
|
|
02.09.2008 22:14 |
|
|
|
|
| Zitat: |
| Wär ich wirklich konsequent, dürften nur Schaf- und Ziegenmilchprodukte hier ins Haus ... |
wo siehst du da den Unterschied? auch diese Tiere gibt es in "Massentierhaltung",... Stallhaltung,... usw... zumindest soweit ich informiert bin,.... *grübel*
__________________ Hoppe, Hoppe, Reiter ...und kein Engel steigt herab... mein Herz schlägt nicht mehr weiter ...
|
|
04.09.2008 00:35 |
|
|
|
|
Nun - aus Biohaltung müssen sie in Weidehaltung gehalten worden sein, Rinder nicht. Ihnen wird in der Bioproduktion von Milchprodukten die Kinder nicht weggenommen, den Kühen ja.
Eine Massentierhaltung unter Biolabel ist bei Ziegen faktisch nicht möglich, weil unrentabel. Der Arbeitsaufwand ist einfach zu hoch.
Gerade Schafe werden auch heute noch sehr oft in Wanderschäferei gehalten, auch wenn diese Haltungsform leider wegen Unrentabilität immer mehr eingestellt wird und die Schafe auch in Biobetrieben in Koppelhaltung gehalten werden. Ich selbst kenne hier gleich zwei Wanderschäfer in der Nähe, kann mir also die Tiere direktemang dort holen, wo ich mich mit eigenen Augen überzeugen kann, wie sie gehalten werden ... auch Milchprodukte von Koppelschafen wäre hier eigentlich nicht das große Problem, der nächste Milchschafbauer (zwar nicht Bio, weil er sich die Biozertifizierung spart, aber die Kriterien für Bio werden von ihm locker überschritten) wäre nur 30 km weg ... ich konnte mich auch hier wieder von Fütterung und Haltung mit eigenen Augen überzeugen.
Mein Endziel ist jedoch nach wie vor das eigene Vieh ... und der eigene Anbau. Allerdings bin ich da leider noch meilenweit von entfernt. Das geht leider nicht von heut auf morgen.
|
|
04.09.2008 01:32 |
|
|
|
|
|
 |
Views heute: 12.672 | Views gestern: 14.517 | Views gesamt: 29.249.130
Impressum
| Sitemap
|