meine Mimm wird bald von mir gehen |
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| meine Mimm wird bald von mir gehen |
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Hallo liebe Forumianer,
ich habe schon lange nicht mehr ins Forum geschrieben. Ich hatte meist einfach nicht die Zeit.
Aber heute möchte ich mich wieder melden, weil ich mich an Menschen wenden möchte, die mich verstehen und meinen Schmerz nachvollziehen können.
Ich komme eben von meiner Tierärztin. Meiner Hasendame Mimm ging es schon eine Weile nicht so gut. Sie tat sich beim Atmen schwer, was nicht zu überhören war. Zunächst - bis noch vor einer Stunde - dachten wir, sie hätte eine Art Erkältung oder Bronchitis und haben sie mit entsprechenden Medikamenten bekandelt. Jeden morgen habe ich ihre Tablette in Wasser gelöst und ihr das ganze mit einer Spritze ins Mäulchen gegeben. Das sie davon nicht begeistert ist könnt Ihr Euch denken. Zunächst sah es auch so aus, als würde es ihr besser gehen. Am Wochenende hatte ich aber das Gefühl, dass ihr das Atmen wieder schwerer fällt und bin deshalb gleich heute mit ihr wieder zum Tierarzt gefahren. Die hat mir leider bestätigt, dass es ihr wirklich schlechter geht. Sie hat sie daraufhin geröngt. Der Befund war für mich ein Schock: Verdacht auf Lungenkrebs. Da ich eine wirklich gute Tierärztin habe, die viel Erfahrung mit Kaninchen hat, glaube ich Ihr.
Ich habe nun ein zusätzliches Medikament bekommen, dass ihr das Atmen erleichtern soll und das ich ebenfalls täglich verabreichen muss. Da es meiner Mimm ansonsten gut geht, und sie sich ansonsten normal agil verhält und frißt, die Atemprobleme verstärken sich immer, wenn sie aufgeregt oder ängstlich ist, soll ich ihr das Medikament weiter geben, bis ich merke, dass es ihr deutlich schlechter geht und sie nur nooch leiden muss. Dann müßte sie eingeschläfert werden, um ihr Leiden zu beenden.
Im Moment fühle ich mich wie paralysiert. Ich möchte dauernd losheulen, weil ich weiß, dass die Tage meiner Süßen gezählt sind ich ihr nicht helfen kann. Sie ist so eine süße Maus, immer neugierig und aufgeweckt. `Seit ich sie vor dreieinhalb Jahren zusammen mit ihrem Süßen (Merlin) aus dem Tierheim geholt habe, hat sie mir soviel Freude gemacht, dass die Vorstellung mich einfach krank macht, dass sie vielleicht schon bald nicht mehr da ist.
Viele Menschen sagen "Das Leben geht weiter" und "Es ist doch nur ein Tier". Das mag alles sein, aber für mich ist sie ein Familienmitglied, um das ich sehr trauern werde. Deshalb wende ich mich an Euch, denn ich denke, dass Ihr mich besser versteht, als andere Menschen.
TiniM
__________________ TiniM
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08.03.2010 20:27 |
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Hallo liebe TiniM!
Ich kann Dich sehr gut verstehen, wie es ist, wenn einem solch etwas gesagt wird.
Mir tut das unheimlich leid, dass es deiner süßen Maus so geht... Ich verstehe deine Ängste bzw. verstehe ich, dass es für dich alles nicht leicht ist.
Ich möchte nur dass Du weißt, dass ich in Gedanken bei Dir und deiner Maus bin *fühl dich ganz dolle gedrückt*!
lg Franzi&Co
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In Memory of [I]~ Wuschel ~ + 03.11.09 [/I]
~Speedy~ + 03.09.10
~Schlappi~ + 12.01.11
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09.03.2010 15:01 |
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Vielen Dank für die Anteilnahme. Ich glaube nur wer selbst ein Haustier hat kann das verstehen. Das schlimmste ist die Ungewissheit wie lange sie noch bei mir sein kann und das Wissen, dass ich ihr nicht helfen kann. Ich beobachte sie immer und höre auf jeden Atemzug. Wenn ich in der Arbeit bin frage ich mich dauernd wie es ihr wohl gerade geht und was mich erwartet, wenn ich nach Hause komme. Ich stehe total neben mir und könnte dauernd losheulen.
__________________ TiniM
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09.03.2010 18:55 |
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Oh nein, das tut mir furchtbar leid.
Ich kann gut verstehen, was in dir vorgeht...
Auch wenn es schwer ist solltest du versuchen die Zeit der Trauer zu verschieben, bis sie wirklich über die RBB hoppeln musste. Nutze stattdessen jetzt die Zeit mit ihr und verwöhne sie richtig. Dann kannst du später auf eine schöne gemeinsame Zeit zurückblicken in der sie das Kaninchenleben noch mal in allen Zügen genießen konnte.
LG!
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09.03.2010 20:15 |
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Danke Jeanette, das werde ich machen. Meine beiden sind zwar keine Kuschelkaninchen, zumindest nicht mit uns Menschen, aber ich werde sie mit ihrem Lieblingsfutter verwöhnen und sie streicheln so oft es geht. Im Moment geht es ihr noch einigermaßen gut. Ich glaube das neue Medikament hilft ihr etwas beim Atmen und ich habe noch ein nasses Handtuch auf den Käfig gelegt, um die Luftfeuchtigkeit zu verbessern. Es ist zwar jeden morgen ein Kampf ihr die Medizin zu verabreichen, aber das mache ich gerne auch noch Monate lang, wenn es dazu beiträgt, dass sie so lange wie möglich bei mir bleibt.
__________________ TiniM
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09.03.2010 20:38 |
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hallo,
tut mir sehrl leid.
kann sehr gut mitfühlen,
weil ich das gleiche schon durchmachen musste.
kannst du nicht versuchen,ihr die medizin anzubieten,
so dass sies freiwillig nimmt?
probiers mal!
wünsch euch noch eine schöne gemeinsame zeit
und dir,dass du den richtigen moment abpasst.
viel kraft dafür!
(mein motto war damals "lieben heisst auch loslassen können")
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11.03.2010 06:00 |
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Hallo biggi,
danke für Deinen Beistand. Es tut gut, wenn man verstanden wird.
Ich hoffe sehr, dass ich den richtigen Moment erkenne, denn ich möchte nicht, dass Mimm leidet. Wie gesagt, im Moment ist sie noch sehr aufgeweckt, futtert normal und hat primär bei Aufregung Probleme beim atmen. Solange sich das nicht ändert, würde ich Merlin gerne die Partnerin und mir meinen kleinen Kobold gerne erhalten. Sobald ich aber merke, dass es ihr schlecht geht, sie nicht mehr richtig frißt, oder Schmerzen hat, werde ich sie sicher erlösen und bis zur letzten Sekunde bei ihr bleiben. Sie soll wissen, dass sie sich auf mich verlassen kann, auch wenn ich dann wahrscheinlich ein kleines bisschen mitsterbe.
__________________ TiniM
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11.03.2010 17:14 |
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Danke für Deine Tipps. Ich achte schon darauf, ob sie sich absondert. Aber im Moment tut sie das nicht. Meine beiden Kuscheln immer noch miteinander. Zwar nichst dauernd, aber sie liegen auch oft nebeneiander, putzen sich gegenseitig, usw. Schwerer atmen tut sie im Moment nur wenn sie aufgeregt ist oder Angst hat (z.B. beim TA oder wenn sie ihre Medizin kriegt). Ist aber immer wieder schnell vorbei. Sie hatte schon mal Mundatmung und auch den Kopf hat sie zurückgelegt und sich zusätzlich mit den Vorderpfoten auf dem Tritt (im Käfig zum komfortableren rein- und raushoppeln) abgestützt. Seit ich ihr allerdings das neue Medikament gebe, macht sie das nicht mehr und sie atmet meistens ruhig und nur noch selten schwer, eben bei Aufregung.
Wenn ich merke, dass sich das ändert, mache ich gleich einen Termin bei meiner Tierärztin, um sie nicht leiden zu lassen. Ich frage dann auch gleich mal nach, ob wir das nicht bei mir zu Hause machen können, um ihr wenigstens den Stress mit der Fahrt zu ersparen und damit sie in ihrer gewohnten Umgebung die Regenbogenbrücke überschreiten kann. Ich hoffe das geht.
Was nun mich angeht, so bin ich mittlerweile etwas gefaßter. Ich bin zwar ständig angespannt, vor allem wenn ich nicht bei ihr sein kann, aber ich habe eingesehen, dass es ihr auch nichthilft, wenn ich dauernd neben dem Gehege sitze und sie anstarre. Das macht sie eher nervös, denn ich bin nun halt auch die, die ihr jedem morgen die Medizin aufdrängt. Mein Mann traut sich das leider nicht, so dass ich das eben übernehmen muss. Ich streichle sie immer wieder und schaue immer mal wieder von der Couch aus zu ihr rüber, aber ich will ansonsten an ihrem gewohnten Tagesablauf auch nicht allzuviel ändern. Und sie ist es auch nicht gewohnt auf den Arm genommen zu werden. Und ich will damit jetzt auch nicht anfangen.
Ich danke Dir aber noch mal für die Tipps, auf was ich achten muss und werde sie bestimmt auch beherzigen.
__________________ TiniM
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11.03.2010 19:08 |
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ja,so schwer es einem fällt,
aber die hasis spüren,wenn was nicht stimmt,
unsere unruhe überträgt sich auf sie.
deshalb ist es gut,wenn du zumindest versuchst,
sie deinen kummer nicht zu sehr spüren zu lassen.
wünsch dir viel kraft!
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11.03.2010 19:20 |
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Heute war es soweit. Meine Mimm ist nich tmehr bei uns.
Gestern hatte ich noch Hoffnung, weil es ihr gestern wirklich besser zu gehen schien. Sie ruhig geatmet, hat gut gefressen und ist im Wohnzimmer rumgehoppelt.
Aber heute habe ich gemrkt, wie sie sich immer schwerer mit dem Atmen getan hat und habe schließlich bei meiner Tierärztin angerufen. Ich habe ihr die Symtome geschildert und sie meinte es wäre das beste sie zu erlösen. Sie hat zugestimmt zu mir nach Hause zu kommen, damit sie in ihrer gewohnten Umgebung für immer einschlafen kann. Als sie gemerkt hat, das die Narkose zu wirken beginnt, hat sie erst mal Panik bekommen. Ich hab sie dann in den Arm genommen, damit sie spürt, dass ich da bin und da ist sie dann eingeschlafen. Die letze Spritze hat sie nicht mehr gespürt und ich war bis zum Schluss da.
Es war so schwer, sie gehen zu lassen, aber ich habe gespürt, dass es der richtige Zeitpunkt war und die Tierärztin hat es mir bestätigt. Sie meinte, dass Mimm die Nacht vermutlich nicht überstanden hätte. Ich bin momentan einfach nur traurig, weil ich ihr nicht helfen konnte und während ich schreibe laufen mir die Tränen runter. Mein Mann ist auch ganz fertig und Merlin (Mimms Partner) sitzt traurig im Gehege. Da er momentan eine Augenenzündung hat sieht er noch trauriger aus. Für ihn wird es schwer werden, denn er war sein ganzes Leben mit Mimm zusammen. Ich hoffe, dass er die Trennung einigermaßen gut verkraftet.
Mein einziger Trost ist, dass es ihr jetzt bestimmt besser geht und dass sie nicht mehr leiden muss. Sie fehlt mir aber jetzt schon so sehr!
__________________ TiniM
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13.03.2010 17:58 |
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es tut mir ganz arg leid!
fühl dich mal lieb gedrückt!
es war ganz sicher die richtige entscheidung!
ich weiss,wies dir jetzt geht.
genau das gleiche hab ich vor 2 1/2 jahren durchmachen müssen.
es tut noch heute weh.
nach carolinchens tod hat gizmo so sehr getrauert,
dass er das fressen eingestellt hat.
so musste ich ihm schon 2 tage später sternchen aus dem tierheim holen.
obwohl ich selbst nicht so weit war,
aber darunter sollte der kleine mann nicht leiden müssen.
ich wünsch dir ganz viel kraft
und dass du bald eine liebe partnerin für merlin findest!
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13.03.2010 18:19 |
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das tut mir leid!
aber ich bin sicher das es die richtige entscheidung war!
ich hoffe auch das du für ihn bald eine richtige partnerin findest damit er nicht zu lang allein ist!
lg
__________________ man sollte vor dem tier genauso viel achtung haben wie vor dem menschen!
www.kleintier-hilfe.beepworld.de
www.hamsterboard.de
www.hamsterboard.de/flohmarkt
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13.03.2010 18:24 |
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Danke für Euren Trost. Ich galube ich habe die richtige Ebtscheidung getroffen. Da bin ich mit ganz sicher und ich bereue die Entscheidung auch nicht. Vor allem bin ich froh, dass ich den Stress ersparen konnte, in der verhaßten Transportbox zu TA zu fahren. Sie durfte in ihrer gewohnten Umgebung sterben. Trotzdem war es hart, sie der Tierärztin mitzugeben.
Was eine neue Partnerin für Merlin angeht, so werde ich erst mal sehen wie es im geht und wie er es verkraftet. Es wird auch nicht ganz einfach sein, eine neue Partnerin in einem ähnlichen Alter zu finden, denn der Jüngste ist er ja auch nicht mehr, obwohl er mit seinen ca. 7 Jahren eigentlich noch recht fit ist. Man wird sehen. Aber im Moment kann ich noch nicht daran denken Ersatz für Mimm zu besorgen. Es ist ja erst gut 2 Stunden her, dass ich sie gehen lassen mußte. So weit bin ich noch nicht. Ich muss erst mal verkraften, dass meine Süße nicht mehr da ist.
__________________ TiniM
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13.03.2010 18:36 |
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musst ja auch nicht sofort nach ner neuen schauen,
aber zu viel zeit solltest dir natürlich auch nicht lassen.
weil er trauert und fühlt sich einsam.
auch wenn er eine neue partnerin hat,
heisst das ja nicht,dass du nicht weiter trauern kannst!
die neue soll ja auch kein ersatz sein,
sondern einfach nur eine neue partnerin für den kleinen mann.
in tierheimen oder vermittlungsboards gibt es immer auch ältere kaninchen.
(zbsp den foren von kaninchenschutz,kaninchentreff,rabbit rescue,möhre und co,kaninchenhilfe,kaninchenforum com...)
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13.03.2010 18:52 |
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